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Nein zu West
Überholt. Überflüssig. Unökologisch.
Der Verein Pro-Ost setzt sich seit über 25 Jahren für eine ökologische und finanzierbare Ortsumgehung von Kirchheim, Dackenheim, Herxheim, Kallstadt und Ungstein ein. Das Ingenieurbüro Haisch erarbeitete dazu 2001 den Vorschlag B271 Ost, für den sich die Mehrheit der Gemeinderäte der betroffenen Gemeinden aussprach, was bis heute Bestand hat.
2018 haben Politik und Landesbetrieb Mobilität (LBM) beim Bau des ersten Planungsabschnitts der B 271 neu im Norden durch die Ortsumgehung westlich von Kirchheim gewisse Tatsachen geschaffen. Doch der Kampf für den Erhalt unserer idyllischen Weinstraßenregion mit wertvollem Haardtrand und Dürkheimer Bruch geht weiter. Laut Gerichtsbeschluss ist jeder der zwei weiteren Abschnitte unabhängig zu überprüfen. Alternativen zur derzeit geplanten Streckenführung – auch im Osten – sind weiterhin möglich.
Inzwischen hat das Planoffenlegungsverfahren für den Südabschnitt Bad Dürkheim – Kallstadt begonnen. Über 1.700 Einwendungen von Bürgern und betroffenen Kommunen dokumentieren die große Ablehnung dieser Planung in der Bevölkerung. Beträchtliche Planänderungen erzwingen eine erneute Planoffenlage. Wir bleiben dran und werden Sie über die weitere Entwicklung informieren.
Wir, über 330 Bürgerinnen und Bürger der Region, wollen den Interessen der Bürger, der Winzer und des Natur- und Umweltschutzes Gehör verschaffen und suchen daher das Gespräch – mit Ihnen und mit den Verantwortlichen.
Unsere Ziele
- Keine Brücke
über das Naturschutzgebiet Felsenberg-Berntal zwischen Kallstadt und Herxheim am Berg
- Wirksame Verkehrsentlastung
aller betroffenen Weinbaugemeinden
- Direkte Verkehrsanbindung des Grundzentrums Freinsheim
um eine Entlastung von Dackenheim und Herxheim zu erreichen
- Beibehaltung bestehender Wander- und Radwege
zwischen den Gemeinden der Urlaubsregion Freinsheim
- Erhaltung der „Deutschen Weinstraße"
als wichtige Touristik-Route und wirtschaftlich bedeutender Faktor
- Naturschutz und Bewahrung von Lebensqualität
auch für die zukünftigen Generationen
- Wahrung der Winzerinteressen
durch Vermeidung zusätzlicher Spätfrostgefährdung aufgrund von kilometerlangen Dammschüttungen
- Berücksichtigung der Bevölkerung
durch Anerkennung der Ratsbeschlüsse und verstärkte Einbindung aller betroffenen Gemeinden
Warum die Planung der B271 (neu) so absurd ist!
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Historischer Verlauf zu den Planungsvarianten der B 271 (neu)
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Zwischen Nostalgie und Verharren – Wenn Planung zur Zeitreise wird
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Wir werden unterstützt von Spezialisten für Planung, Naturschutz, Weinbau- und Landwirtschaftsbelange sowie juristische Fragen.
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